03. Juni 2015: Auch 2015 bietet das BVZ die internen Fortbildungsveranstaltungen „Konfliktlösung mit Kindern“ und „Ästhetische Bildung in Betreuungseinrichtungen für Kinder“ an

Das Beratungs- und Verwaltungszentrum e.V. (BVZ) ist Frankfurts größter freier Trägerverbund von Kindertageseinrichtungen. Zum BVZ-Vereinsverbund gehören zurzeit insgesamt 38 Mitgliedsvereine, diese betreiben zusammen 179 Einrichtungen mit 6709 Betreuungsplätzen und beschäftigen 2213 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für die Beschäftigten in den Krabbelstuben, Kinderläden, Kindergärten, Kindertagesstätten, Schülerläden und Horten werden auch dieses Jahr wieder die internen Fortbildungsveranstaltungen „Konfliktlösung mit Kindern“ und „Ästhetische Bildung in Betreuungseinrichtungen für Kinder“ angeboten.

„Die Fortbildung zum Thema „Konstruktive Konfliktlösung“ beinhaltet, dass Kinder lernen, ihre Konflikte selbst und konstruktiv so zu lösen, dass im Idealfall „Streitschlichter“ überflüssig werden“, erklären die Initiatorinnen und Leiterinnen der Fortbildung, die Diplom-Soziologin Sigrid Hofsümmer und die Erzieherin und Sozialpädagogin Nicole Wintzer. Bislang wurde die Fortbildung in Schülerladen- oder Hortgruppen, Vorschulgruppen oder Gruppen mit Kindern im Kindergartenalter durchgeführt. Darunter waren Einrichtungen aus verschiedenen Stadtteilen dabei, die Kinder aus unterschiedlichen sozialen Milieus betreuen.

„Wir konnten feststellen, dass die Kinder großes Interesse an dem Projekt zeigten und bestimmte Dinge in den normalen Kita-Alltag übernahmen“, so Hofsümmer und Wintzer. „Für die Bezugspersonen war dieses Projekt „Fortbildung in der Praxis“, theoretische Kenntnisse konnten gleich umgesetzt und daraus resultierende Fragen geklärt werden. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Resonanz allgemein sehr positiv war. Die Kinder haben sich mit viel Freude an diesem Projekt beteiligt. Ernsthafte Auseinandersetzung und gleichzeitig dabei Spaß haben schließen sich nicht aus, dies ist für alle Beteiligten eine große Motivation“.

Bei der Fortbildung „Ästhetische Bildung in Betreuungseinrichtungen für Kinder“ geht es um „die sinnliche Wahrnehmung der Wirklichkeit und deren Veränderung mit Mitteln des Gestaltens“, so formulierten es die zwei Leiterinnen der Fortbildung, Sigrid Hofsümmer und Chantal Wengler-Jambres, Bildende Künstlerin, Absolventin der Städelschule und Holzbildhauergesellin. „Ziel der Veranstaltung, die sich an die Bezugspersonen in Kitas richtet, ist es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl ihre theoretischen als auch ihre praktischen Kenntnisse erweitern können“.
Ganz verschiedene Einrichtungen haben für ihre Konzeptionstage diese eintägige Veranstaltung gebucht. Es waren Schülerläden und Krabbelstuben dabei und auch Einrichtungen, die altersübergreifend arbeiten. Manche Teams bestanden aus drei, manche aus 18 Bezugspersonen.

Alle erwartet ein Tag, der vielfältige Methoden beinhaltet. Nach einem Einführungsvortrag zu „Ästhetik“ und „Ästhetischer Bildung“ wird kurz auf die verschiedenen Möglichkeiten der praktischen Umsetzung und Durchführung im Bereich der bildenden Kunst eingegangen. Dann wechseln alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Werkstatt. Dort sind Arbeitstische so vorbereitet, dass an ihnen mit Papier und Farbe gearbeitet werden kann und an anderen mit Ton. Nach einer kurzen Einführung und Vorstellung des vorhandenen Materials geht es los, und jede/r sucht sich einen Platz. Man kann Drucke und Collagen herstellen, auf großem, schwerem Papier mit Gouache-Farben oder Ölkreiden fantasievolle Bilder malen, mit Pinsel oder Fingern arbeiten oder alles miteinander kombinieren. Auf Wunsch gibt es Tipps von den Leiterinnen der Fortbildung, und manch eine/r, die oder der sich an frustrierenden Kunstunterricht in der Schule erinnert, macht jetzt ganz andere Erfahrungen. Nachdem jede/r einiges ausprobieren konnte, beginnt der letzte Teil der Fortbildung: die Reflexion des Entstehungsprozesses.

Die Bezugspersonen stellen ihre Werke vor und berichten, wie sie den Prozess erlebt haben. Die Erfahrungen waren dabei sehr unterschiedlich. Abschließend reden alle darüber, welche Erkenntnisse sich daraus für die Arbeit mit den Kindern ziehen lassen: ganz wichtig ist eine vorbereitete Umgebung und dass man den Kindern gutes Material anbieten und ausreichend Zeit einplanen muss!

Auf der Internet-Seite des BVZ gibt es zwei ausführliche Berichte zu diesen Fortbildungen (bvz-frankfurt.de => Aktuelles => Aktuelles 2015 => Einträge vom 02.06.2015 und 03.06.2015).

Für mehr Informationen zu den Fortbildungen ist Sigrid Hofsümmer unter der Telefonnummer 069 – 915 010 705 oder per E-Mail (sigrid.hofsuemmer@bvz-frankfurt.de ) erreichbar.


Frankfurt am Main, 03. Juni 2015
Nr. 08/2015

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