12. September 2014: „Endlich angekommen!“ Kita Zauberland feierte ihren zwanzigsten Geburtstag in Eschborn und weihte offiziell ihr neues Gebäude ein

Am Freitag, den 12. September 2014, feierte die Kita Zauberland ihr zwanzigjähriges Jubiläum und die Einweihung ihre neuen Räumlichkeiten in der Eschborner Zentrale der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Unter den großen und kleinen Besuchern fanden sich die Kinder mit ihren Eltern, Kita-Mitarbeiter, ehemalige Kindergartenkinder und interessierte Kolleginnen und Kollegen aus anderen Einrichtungen. Anwesend waren auch Mathias Geiger, Bürgermeister der Stadt Eschborn, Vertreter der GIZ GmbH, Rene Sciortino und Sabine Drexler-Wagner vom Trägerverein der Einrichtung, der Gesellschaft zur Förderung betrieblicher und betriebsnaher Kindereinrichtungen e.V. (Fördergesellschaft).

Ungefähr 150 Gäste kamen nach und nach ab 13 Uhr in der Kita an. Vorfreude lag in der Luft, die Kinder probten noch einmal ihre Lieder und Tänze für den Auftritt, es gab letzte Vorbereitungen zu machen, hier noch einen Stuhl gerade zu rücken und dort noch ein Mikrophon zu testen....

Pünktlich um 14 Uhr begann das Jubiläumsfest. Alle lauschten den glockenhellen Gesängen des Chors der Eltern und pädagogischen Fachkräfte. Ihre melancholische Darbietung des Liedes „Donna Donna“ verzauberte einige Besucher.

Kita-Leitung Karin Giehl hielt dann eine kleine Rede zum Jubiläum. „Nach all den Jahren und einigen Umzügen ist es ein wunderbares Gefühl, endlich angekommen zu sein, in diesen modernen Räumen mit so wunderbaren Kindern und verständnisvollen Eltern. Ich möchte mich bei allen bedanken, für ihre Unterstützung, Treue und Ansporn“.

Nachdem der Eschborner Bürgermeister in seiner Ansprache auch die „avantgardistische Tradition“ der Fördergesellschaft erwähnte und dem Verein bescheinigte, immer kreative neue Wege in der Kinderbetreuung zu beschreiten, übernahm Sabine Drexler-Wagner von der Fördergesellschaft das Wort.

Sie blickte auf die Geschichte der Einrichtung zurück. „In all den schönen Jahren gab es natürlich auch schwierige Zeiten. Die Umzüge waren einen stressige Phase für alle. Der Vergrößerungsprozess der Kita brachte auch Probleme mit sich, zum Beispiel, geeignetes Personal zu rekrutieren. Natürlich gab es dann auch mal Streit und Konflikte, aber das gehört dazu.“ Drexler-Wagner hofft auf weitere, möglichst unbeschwerte, zwanzig Jahre für das Zauberland. Sie dankte Karin Giehl für ihre großartige kontinuierliche Arbeit. Zusammen mit Bereichsleiter Rene Sciortino überreichte sie Karin Giehl einen großen Blumenstrauß und einen Präsentkorb voller Leckereien und Bilderbücher für die Kinder.

Auch die GIZ GmbH sprach Karin Giehl großen Dank aus und kündigte an, dass die Kita bald ein neues Maskottchen bekommt. Ein circa 80 Zentimeter großer Elefant wird gerade in Afrika als Schnitzkunstwerk angefertigt und demnächst an die Kita ausgeliefert.

Im Anschluss interviewte der Elternbeitrat einige anwesende GIZ-Beschäftigte, deren Kinder in der Kita sind. Einstimmig betonen die Eltern, dass das Erfolgsgeheimnis der Kita in der herzlichen Atmosphäre liegt. Das Zauberland ist zu einer echten zweiten Heimat für die Kinder geworden. „Die Kinder wollen abends gar nicht mehr weg, es ist wirklich immer dasselbe Theater, sie hier wegzukriegen“, so scherzte ein GIZ-Elternteil. „Am liebsten würden die Kinder dauerhaft hier einziehen“, ergänzte eine Mitarbeiterin. Sie betonte, dass Dienstreise- und Urlaubspläne sehr einfach zu realisieren sind, da die Kita jährlich nur drei Schließtage hat.

Nostalgisch wurde es dann bei der Rede von einer der Gründungsmütter der Kita. GIZ-Mitarbeitern Roth erinnerte daran, dass die Kita im September 1994 eröffnet wurde und den Kolleginnen die Möglichkeit zu einer unkomplizierten, kompetenten und betriebsnahen Betreuung ihrer Kinder bieten sollte. Roth machte in ihrer Rede deutlich, dass vor 20 Jahren ein anderer Zeitgeist herrschte: „Berufstätige Mütter, die ihr Kind in eine Kita geben wollten, wurden als Rabenmütter angesehen, es gab generell sehr wenig Akzeptanz für berufstätige Frauen mit Kindern“. Höhepunkt ihrer Ansprache war die Übergabe eines Geschenks an Karin Giehl aus den Händen von Roths Sohn Hans. Er wuchs ab 1994 in der Kita auf und entwickelte sich hier „vom Hänschen zum Hans“. Auch Roth dankte der Einrichtungsleitung, dass es die Kita (immer noch) gibt und freut sich, dass diese weiterhin so prosperiert.

Ausgelassene Stimmung herrschte bei der Aufführung des Kinder-Theaterstücks „In zwanzig Jahren um die Welt“. Dabei wurden Briefe der Kinder an die Kita von all den weltweiten Einsatzorten ihrer Eltern aus den letzten zwanzig Jahren vorgelesen. Dazu führten die Kinder dann eigens ausgedachte Lieder und Tänze vor, manchmal sogar in der Originalsprache des Landes, aus dem der Brief kam! Besonders der Tanz anlässlich eines postalischen Grußes aus Mexiko begeisterte alle, manche sangen den Song „Pocito macho, pocita chica“ begeistert mit. Rege Publikumsbeteiligung gab es auch bei einem melodischen Song aus Kasachstan. Die Gäste bekamen so einen anschaulichen Eindruck von dem lebendigen Alltag in der internationalen Kita. Viel gelacht wurde auch bei dem „Kauderwelsch“-Lied. Die Kinder wurden im Anschluss für ihre tollen Vorführungen mit kleinen Überraschungen belohnt.

Der Pädagogen-Eltern-Chor rundete mit dem israelischem Volkslied „Hevenu shalom alechem“ die Feier ab. Nun strömte die Gästeschar an das vielfältig bestückte Büfett. Man wusste erst gar nicht, wo man anfangen sollte, so viel Auswahl an Köstlichkeiten gab es im Bistro-Bereich der Kita. An der Wok-Küchenstation wurden frische vegetarische Gerichte mit leckerem Reis und der besonderen asiatischen Gewürz-Note angeboten. Die Eltern hatten köstliche selbstgemachte Spezialitäten zu dem riesigen internationalen Büffet und der Kuchentheke beigetragen. Als Durstlöscher boten sich verschiedenen Zaubertränke und frische Cocktails an. Für die Kinder gab es ab 16 Uhr auf der Kindermarktstraße viele Mitmach-Aktionen, wie zum Beispiel eine Goldsuche und die Arbeit mit Textilien.

Die Besucher nutzen die Zeit für tiefe Gespräche, zum Beispiel in der marokkanischen Teestube, und viele freuten sich, alte Bekannte wiederzutreffen. Die Räume der Kita Zauberland wurden natürlich auch besichtigt.

Karin Giehl resümierte: „Im Zauberland werden alle Wünsche wahr, so heißt es ja. Vor einem solch großen Fest bin ich trotz langjähriger pädagogischer Erfahrung immer aufgeregt. Aber es lief klasse. Die Kinder haben alle super mitgemacht, bis auf einige vergossene Tränchen wegen der Aufregung gab es nur glückliche Gesichter. Ein bisschen schade war es vielleicht, dass der starke Regen am späten Nachmittag einen Spaziergang auf dem Außengelände verhinderte. Es war eine fröhliche, entspannte und kommunikative Atmosphäre auf dem Fest. Das gesellige Beisammensein wurde sichtlich genossen und von vielen zum Austausch genutzt. Genauso sollte sein.“


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