21. März 2013: Kinder und Familien im Zentrum

Auf einer Fachtagung zum Thema „Kinder und Familien im Zentrum“ im Bürgerhaus Gallus stellten sich die 10 Frankfurter Kinder- und Familienzentren, kurz KiFaZe genannt, einem bundesweiten Fachpublikum vor. Im Focus: Der Early-Excellence-Ansatz.

Bundesweit haben KiFaZe zum Ziel, niedrigschwellige und bedarfsgerechte Bildungs- und Förderangebote für Kinder und ihre Familien bereitzustellen. Dies ist notwendig, denn nach dem jüngsten Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung wächst über ein Viertel aller Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren "in einer sozialen, finanziellen oder kulturellen Risikolage" auf. Besonders häufig sind Kinder aus Familien mit Migrationserfahrung betroffen.

In ihrer einleitenden Rede erinnerte Bildungsdezernentin Sarah Sorge an die besondere Rolle Frankfurts als Stadt mit dem größten Geburtenwachstums in Deutschland und an die kulturelle und sprachliche Vielfalt der Frankfurter Kinder: Beste Bedingungen für das KiFaZ-Modell, das in Frankfurt um die verbindliche Kooperation von Familienbildung und Kinderbetreuung erweitert wurde. Zudem hat Frankfurt den Early Excellence-Ansatz besonders früh aufgegriffen, der 2001 mit Unterstützung der Heinz und Heide Dürr-Stiftung in Deutschland eingeführt worden war. Kernaussage dieses Ansatzes: Jedes Kind hat das Potential zur Exzellenz, das zu seiner Verwirklichung so früh wie möglich umfassend gefördert werden muss. Deshalb müssen die Eltern als Experten für ihr Kind eingebunden werden.

Aus der Heimat des Early-Excellence-Ansatzes, aus Corby, berichtete die Gründerin des Pen Green Centre, Dr. Margy Whalley, über Erfahrungen mit vernetzter Betreuung. Danach referierte Professor Tanja Betz von der Goethe-Universität Frankfurt, gefolgt von einem Zwischenruf von Sigi Herold vom Theater Grüne Soße.

In der Pause konnte das Publikum netzwerken, sich stärken und sich an den Ständen in einem persönlichen Gespräch genauer informieren. Sabine Drexler-Wagner vom BVZ-Verbund, die das KiFaZ Nordwest verantwortet, beantwortete zusammen mit Lorena Rautenberg vom Eigenbetrieb der Stadt Frankfurt am Tisch der Frankfurter Institutionen die unterschiedlichsten Fragen über die Erfahrungen in Frankfurt, z.B. "Wo finde ich das richtige Angebot?", "Wie viele Kinder-und Familienzentren gibt es?", "Wie setzt sich die Finanzierung zusammen?"

Nach einer Pause wurden die theoretischen Inputs in 18 verschiedenen Workshops reflektiert. Im Workshop zur interkulturellen Väterbeteiligung in den KiFaZen Nordwest und Fechenheim berichteten Martina zur Heiden, KiFaZ Nordwest, und Dr. Harald Seehausen von der Frankfurter Agentur für Innovation und Forschung über ihre bisherigen Aktionen und Erfahrungen in der Nordweststadt und in Fechenheim. Vertiefende Infos zur Tagung gibt es auf der Homepage der Stadt Frankfurt.

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Die BVZ GmbH vertritt eine bunte Vielfalt an Möglichkeiten zur Betreuung von Kindern im Alter von drei Monaten bis zwölf Jahren.

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