17. Februar 2012: Richtfest der neuen Kantapfel-Kita in der Goldpeppingstraße

In einem langen Kinderzug strömten rund 60 Kantapfel-Kinder von der Kantapfelstraße zur Goldpeppingstraße zum Richtfest ihrer neuen Kita, ordentlich in Zweierreihen, dick eingemummelt, begleitet von ErzieherInnen und Eltern. Wenn alles nach Plan läuft, werden sie im Spätsommer ihr neues Domizil beziehen.

Vorerst aber: Provisorischer Einstieg ins Erdgeschoß, kurzer Blick in gemauerte Räume, an der Betondecke bunte Luftballons, eine Theke mit der verheißungsvollen Tafel: Würstchen. Jedes Kind bekommt einen Becher Apfelsaft und dann geht's wieder raus vors Haus: Ganz oben auf dem Gerüst steht vor einem bunt bebänderten Bäumchen ein seltsam gekleideter Mann, großer Hut, Hosen mit Schlag, und hält eine gereimte Rede zu Ehren der getanen Arbeit. Ist das ein Cowboy? rätseln die Kinder. Nein: Das ist Zimmermann Wolfgang Diehl in der traditionellen Zimmermannskleidung, der nach beendetem Richtspruch ein Glas am rohen Mauerwerk zertrümmert, das soll Glück bringen, und nun erheben alle ihre Apfelsaftbecher oder Sektgläser und trinken auf das Haus.

Dann geht es wieder zurück ins Haus, die Kinder setzen sich auf die langen Bänke und üben sich in Geduld, denn jetzt erfahren sie in mehreren Reden ganz viel über ihre neue Kita. Zum Beispiel steht das Haus auf einer alten Kelten-Siedlung, wie sich bei den Erdaushub-Arbeiten im letzten Jahr herausstellte. Außerdem ist es im Passivhaus-Standard erbaut, in dem Frankfurt bundesweit Maßstäbe setzt, und wurde bereits für "nachhaltiges Bauen" vorzertifiziert. Die Kinder sind tapfer und werden dafür von Stadtrat Edwin Schwarz sehr gelobt, der in einem früheren Leben auch Lehrer war. Er bekommt vom Bezirksstellenleiter Boris Ried als Vertreter des Gastgebers, dem Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen, eine gerahmte Zeichnung überreicht, Kita-Leiterin Kerstin Jungbecker bekommt mehrere Exemplare eines Kinderbuches über die verschiedenen Bauberufe. Und dann gibt es für alle Brezeln, Würstchen, Apfelsaft und andere Leckereien.

Dies war bereits das zweite Mal, dass die Kantapfel-Kinder an einer Feier teilnahmen, mit der eine Etappe auf dem Weg zur Fertigstellung ihrer neuen Kita markiert wurde. Den Spatenstich am 22. August 2011 hatte Bürgermeisterin Jutta Ebeling getan. Und voraussichtlich im September 2012 werden die Kantapfel-Kinder ihren Neustart feiern, wenn sie aus ihren Containern ins Passivhaus umziehen: Das kündigte Kerstin Feist als Beauftragte des Trägervereins, des Vereins zur Unterstützung berufstätiger Eltern e.V., schon mal an.

Den Kantapfel-Baum, den Bürgermeisterin Ebeling zur damaligen Eröffnung im November 2009 gepflanzt hatte, werden die Kantapfel-Kinder mitnehmen und in ihrem neuen Garten einsetzen. Ob sie sich dann trotzdem einen neuen Namen geben werden, beispielsweise Goldpepping-Kinder? Anlässlich des Umzuges wird die Kita auf 80 Plätze erweitert. Die drei Kita- und zwei Krabbelkindergruppen sind allerdings leider schon belegt: Der Bedarf nach Kinderbetreuungsplätzen ist im Frankfurter Bogen weiterhin recht hoch.

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